Die
Geschichte der Spielvereinigung
Hopfelde-Hollstein
|
Festrede von Georg Koch zum 50-jährigen Vereinsjubiläum am 2. Juli 2005 |
| 1. Der Anfang | 2. Vorstand und Ehrungen |
| 3. Der Sport | 4. Frauen und Kinder |
| 5.
Die Projekte |
6.
Vereinszeitung und Werbung |
| 7.
Die Veranstaltungen |
8. Ausblick und Schlußbemerkung |
1. Der
Anfang
Am 10. August
1955 trafen sich ca. 30 junge Menschen der Gemeinden Hopfelde und Hollstein in
der ehemaligen Gastwirtschaft Schröder in Hopfelde mit dem Vorsatz, einen Fußballverein
zu gründen. Um das Geschick des Vereins von vornherein in bewährte Hände zu
legen, wurden in den ersten Vorstand die Lehrer Robert Schumann, Hopfelde, und
Karl Stehling, Hollstein, gewählt. Der erste Schriftführer war Ernst Garbitz,
der erste Kassierer Georg Koch.
Das erste
Jahr verlangte neben der persönlichen Bereitschaft aller Mitglieder zur
Mitarbeit auch finanzielle Opferwilligkeit. Am Gründungstage gab es noch kein
Vereinsvermögen , so daß die Finanzierung der Sportausrüstungen durch Umlagen
auf die aktiven Vereinsmitglieder durchgeführt werden musste. Das zweite
Erschwernis war die Tatsache, dass kein Sportplatz vorhanden war. Es musste mit
dem Sportplatz auf der Zeche Glimmerode vorlieb genommen werden - ein schiefer,
holpriger und abgelegener Platz.
Im April 1956
erschütterte eine ernste Krise den noch jungen Verein: Die beiden Vorsitzenden
und der Schriftführer stellten ihre Ämter zur Verfügung. Aber da sprangen die
Vereinskameraden Artur Sandrock, Emil Ludolph und Alfred Pesch ein, die den
Verein sicher durch diese schwierige Zeit brachten.
Im 2. Jahr
des Bestehens, am 28. 4. 1957, wurde die erste Jugendabteilung gegründet. Damit
wurde eine besonders verantwortungsvolle Aufgabe übernommen. Die Sportkameraden
Emil Ludolph und Erwin Pöpperl übernahmen als erste die Jugendarbeit; 1958 bis
1960 wurde sie in vorbildlicher Weise von unserem leider sehr früh verstorbenen
Vereinskameraden Georg Leimbach weitergeführt. In den folgenden Jahren
entwickelte sich der Verein stetig weiter. Er verzeichnete einen ständigen
Zuwachs auch an weiblichen Mitgliedern, so dass in 1968 ein sportliches Angebot
an die Frauen und Mädchen in Form von Gymnastikstunden eingerichtet wurde. Weil
die Aktivitäten im Verein immer umfangreicher wurden, beschloss der Vorstand im
Jahre 1968, die Spielgemeinschaft Hopfelde-Hollstein in das Vereinsregister
eintragen zu lassen. Hierzu mußte die Satzung am 19.11.1968 neu gefasst werden
und am 21.5.1970 wurde die Eintragung unter der Nr. 1104 beim Amtsgericht
Witzenhausen vollzogen und beim Finanzamt Witzenhausen die Gemeinnützigkeit
beantragt. Mit Stichtag 1.01.2005 hat der Verein 246 Mitglieder, von denen 155
der Fußballabteilung und 91 der Gymnastikabteilung zuzurechnen sind; davon gehören
insgesamt 59 der Jugendabteilung an. Von den Gründungsmitgliedern sind heute
noch 7 im Verein; insgesamt wurden im Verein im Lauf der 50 Jahre 874 Mitglieder
registriert.
2.
Vorstand und Ehrungen
Ein Verein
kann nur dann bestehen und seinen satzungsgemäßen Aufgaben nachkommen, wenn
sich Menschen zur Verfügung stellen, die sich ehrenamtlich dafür einsetzen.
Neben den vielen freiwilligen Helfern in allen Bereichen, die als Betreuer der
Mannschaften und Jugendlichen, als Organisatoren bei Veranstaltungen, als
Arbeiter bei Eigenleistungen und als Ansprechpartner bei all den vielfältigen
Vereinsaufgaben aktiv sind, müssen besonders die Vereinsvertreter erwähnt
werden, die sich der Führung des Vereins angenommen haben.
In der folgenden tabellarischen Übersicht sind alle Vorstandsmitglieder seit 1955 aufgeführt, denen der Verein in den vergangenen 50 Jahren anvertraut war. Hieraus ist das Engagement derjenigen Sportkameraden zu erkennen, die die Sache des Vereins ganz besonders zu ihrer eigenen gemacht haben.
| Jahr | 1.Vorsitzender | 2.Vorsitzender | Schriftführer | Kassierer |
| 1955/56 | Robert Schumann | Karl Stehling | Ernst Garbitz | Georg Koch |
| - " - | Emil Ludolph | Alfred Pesch | Artur Sandrock | Georg Koch |
| 1956/57 | Alfred Pesch | Emil Ludolph | Artur Sandrock | Georg Koch |
| 1957/58 | Ferdinand Brübach | Walter Wollenhaupt | Artur Sandrock | Georg Koch |
| 1958/59 bis 1959/60 | Ferdinand Brübach | Artur Sandrock | Walter Wollenhaupt | Erich Schröder |
| 1960/61 | Artur Sandrock | Horst Eberhardt | Walter Wollenhaupt | Erich Schröder |
| 1961/62 | Artur Sandrock | Walter Wollenhaupt | Horst Eberhardt | Erich Schröder |
| 1962/63 | Artur Sandrock | Walter Wollenhaupt | Ernst Garbitz | Erich Schröder |
| 1963/64 | Artur Sandrock | Horst Eberhardt | Ernst Garbitz | Erich Schröder |
| 1964/65 bis 1966/67 | Artur Sandrock | Egon Ackermann | Georg Koch | Erich Schröder |
| 1967/68 bis 1968/69 | Artur Sandrock | Horst Eberhardt | Georg Koch | Erich Schröder |
| 1969/70 bis 1972/73 | Artur Sandrock | Egon Ackermann | Georg Koch | Erich Schröder |
| 1973/74 | Artur Sandrock | Arno Kasper | Georg Koch | Erich Schröder |
| 1974/75 | Hans Werner | Arno Kasper | Georg Koch | Erich Schröder |
| 1975/76 bis 1976/77 | Artur Sandrock | Arno Kasper | Georg Koch | Erich Schröder |
| 1977/78 bis 1980/81 | Artur Sandrock | Hans Werner | Georg Koch | Erich Schröder |
| 1981/82 bis 1984/85 | Artur Sandrock | Volker Ullrich | Georg Koch | Erich Schröder |
| 1985/86 | Lutz Kalz | Roland Vater | Georg Koch | Hans Salzmann |
| 1986/87 | Lutz Kalz | Hartmut Sauber | Georg Koch | Hans Salzmann |
| 1987/88 bis 1998/99 | Lutz Kalz | Hartmut Sauber | Georg Koch | Manfred Sinning |
| 1999/00 bis 2004/05 | Lutz Kalz | Hartmut Sauber | Georg Koch | Klaus Hasenmaier |
| 2005/06 bis 2010/11 | Lutz Kalz | Hartmut Sauber | Manfred Will | Peter Ackermann |
| 2011/12 bis ... | Lutz Kalz | Benjamin Dippel | Manfred Will | Peter Ackermann |
Diese
Aufstellung zeigt, daß sich dieser Sportverein dadurch auszeichnet, daß der
Vorstand in seiner jeweiligen Zusammensetzung immer über mehrere Jahre hinweg tätig
sein konnte, insbesondere wurde die Funktion des 1.Vorsitzenden von Artur
Sandrock 25 Jahre lang wahrgenommen und von Lutz Kalz nun ebenfalls seit 25 Jahren (Stand 2010).
Darin ist die kontinuierliche Entwicklung des Vereins begründet, der nie in
eine Existenzkrise geraten ist. Dem Engagement seiner Mitglieder für den Verein
und für den Sport dankt der Verein in Form von Ehrungen, die er auch bei den
Verbänden beantragt.
Neben 51 Fußballverbandsehrungen, 12 Sportbundehrungen
und 5 Turnerbundehrungen hat der
Verein, 64 goldene Ehrennadeln, 136 silberne Ehrennadeln, 200 bronzene
Ehrennadeln und 20 Verdiensturkunden verliehen. 14 verdiente Mitglieder wurden
zu Ehrenmitgliedern ernannt. Dies sind Heinrich Brink, Ludwig Meub, Christian
Gockenbach, Horst Eberhardt, Werner Bischoff, die verstorben oder aus dem Verein
ausgeschieden sind, und Artur Sandrock, Georg Koch, Erich Schröder, Heinz
Stieling, Kurt Stieling, Dieter Schweinsberg, Herbert Freudenberg, Harald
Strantz, alle Gründungsmitglieder, die noch heute dem Verein angehören, sowie
Karl-Ludwig Opper. Für sportliche Leistungen beim Fußball konnten bisher
folgende Auszeichnungen ausgegeben werden.
| für 200 Spiele | 108 Urkunden | für 400 erzielte Tore | 1 Pokal | |
| für 300 Spiele | 64 Urkunden | für 500 erzielte Tore | 4 Pokale | |
| für 400 Spiele | 37 Urkunden | für 600 erzielte Tore | 2 Pokale | |
| für 500 Spiele | 18 Pokale | für 750 erzielte Tore | 1 Pokal | |
| für 600 Spiele | 15 Pokale | |||
| für 700 Spiele | 11 Pokale | |||
| für 800 Spiele | 9 Pokale | |||
| für 900 Spiele | 6 Pokale | |||
| für 1000 Spiele | 4 Pokale | |||
| für 1100 Spiele | 2 Pokale |
(Stichtag vorstehender Ehrungen ist der 1. 7. 2005)
Der
Spieler mit 750 Toren und über 1100 Spielen war Werner Bischoff, verstorben im
August 2003.
Im
Spieljahr 2001/2002 wurde Heiko Bernhardt in der B-Liga auf Kreisebene mit 44
Treffern Torschützenkönig.
Im Verband
auf Kreisebene stellte der Verein folgende Mitarbeiter:
Von 1977 bis
1983 war Horst Eberhardt Kreisjugendfußballwart, nachdem er 1974 zum
stellvertretenden Kreisjugendfußballwart gewählt worden war. Ralf Biehl war
seit 1978 Mitglied im Kreisjugendfußballausschuß und wechselte 1984 in den
Kreisschiedsrichterausschuß und ist z.Zt. noch als Vorstand des Freundeskreises
der Schiedsrichter tätig. Georg Koch war seit 1976 Beisitzer im Kreisfußballrechtsausschuß
und übte von 1980 bis 2004 die Funktion des Kreisrechtswartes aus. Seit 2004
sind Georg Koch und Lutz Kalz Beisitzer im Kreisrechtsausschuß des neuen Fußballkreises
Werra-Meißner. Für seine vielfältigen Funktionen erhielt Georg Koch 1994 die
Sportehrenplakette des Werra-Meißner-Kreises und 2000 die Verbandsehrennadel in
Silber vom Hessischen Fußballverband.
3.
Der Sport
Von Beginn an
spielte der Verein mit 2 Seniorenmannschaften. Nach der Gründung musste in der
niedrigsten Kreisklasse, der C-Klasse, begonnen werden. In 1956 wurde die
1.Mannschaft in die B-Klasse versetzt.
Das Spieljahr
1957/58 wurde zu einer Belastungsprobe für den Verein. Es wurden eine 1., eine
2. und eine A-Jugend-Mannschaft in die Serie geschickt. Aber dies war zu viel.
Die Spielbilanzen dieses Jahres drücken dies aus:
Die 1.
Mannschaft gewann 3 von 25 Spielen, die 2. Mannschaft 4 von 12 Spielen und die
Jugendmannschaft 2 von 22 Spielen; und an dieser Bilanz zerbrach die
Jugendmannschaft wieder, kaum, dass sie auf die Beine gestellt worden war. Doch
gingen aus dieser Mannschaft eine Reihe guter Spieler hervor. Zwei Namen sollen
für alle stehen: Werner Bischoff und Harald Ernst.
Nach den
schwachen Leistungen der 1. Mannschaft in 1957/58 und kaum
besseren in 1958/59 musste sie wieder in die C-Klasse absteigen. Hier
konnte sie sich wieder erholen und auch an das Gewinnen gewöhnen.
Einer der glücklichsten
Tage in der Vereinsgeschichte war der 14. Juli 1963. An diesem Tage konnte der
neue Sportplatz eingeweiht werden. Nach acht Jahren Behelf hatte der Verein
jetzt seinen Sportplatz in Dorfnähe, und dies ging nicht zuletzt auf die
Initiative des Bürgermeisters Heinrich Brink zurück. Von diesem Tage an hatten
unsere Fußballmannschaften endlich auch Publikum bei ihren Heimspielen, und
damit konnte der Verein in einfacher Weise
Interesse wecken und Verständnis für seine Sorgen und Nöte finden bei den
Einwohnern beider Gemeinden.
Die
Seniorenabteilung stellt mit Ausnahme der Jahre 1961 und 1971 immer zwei
Mannschaften, die mit wechselndem Erfolg an den Rundenspielen teilnehmen. Hierzu
kommt noch eine Alt-Herren-Mannschaft
( AH ), die auf Turnieren und bei Freundschaftsspielen während der
Sommermonate aktiv wird. Drei Serien konnte die 1.Mannschaft in der
A-Liga bzw. Bezirksliga spielen: Dies war 1969/70, 1977/78 und 1994/95. Jedes Mal
musste sie nach einem Jahr wieder absteigen. Im Mai 1995 trat der Verein KSC
Lusitania, ein von portugiesischen Mitbürgern gegründeter Fußball- und
Kulturverein, an den Verein heran, um eine gemeinsame Senioren-Spielgemeinschaft
einzugehen, da sie eigenständig nicht mehr in der Lage waren über eine Serie
hinweg eine Mannschaft zu stellen. Diesem Wunsch kam der Verein nach, so daß
die SG Hopfelde-Hollstein/Lusitania am 21. 06. 1995 vom Verbandsfußballwart
genehmigt wurde und heute noch unter dieser Bezeichnung eine 1., eine 2. und
eine AH-Mannschaft spielen lässt. Aus dem Kader von Lusitania sind allerdings
nur noch zwei bis drei Spieler aktiv. Zur Serie 1990/91 wurde die bisherige
Kreisliga B umbenannt in Kreisliga A, die höchste kreisgebundene Spielklasse,
in der die 1.Mannschaft bis auf die Serie 1994/95 ununterbrochen bis 2000/01
spielte. Danach folgte bezirksseitig eine neue Spielklasseneinteilung über die
Kreisgrenze hinweg, so dass die 1.Mannschaft wieder in einer B-Liga spielen musste.
Als Tabellenzweiter hinter einer 2.Mannschaft gelang jedoch 2002/03 wieder der
Aufstieg in die neu geschaffene „Kreisliga A Werra-Meißner“.
Aus dem
Verein wurden auch Spieler in Auswahlmannschaften berufen: Das erste Mal aus der
Seniorenabteilung Werner Bischoff, Karl Götz und Siegfried Braun am 27.8.1966
in die Kreisauswahlmannschaft, aus der Jugendabteilung war es am 10.12.1972
Heinz Schanze zu einem Sichtungspiel auf Bezirksebene, dem später noch Manfred
Schanze und Michael Siebert folgten. Die Berufungen aus dem Jugendbereich fanden
seitdem mit großer Regelmäßigkeit statt. Der Höhepunkt war 1974/75. In dem
Jahr spielten in der Bezirksauswahl der Jugend Michael Siebert 2mal und Jens
Nickel 3mal; in den Kreisauswahlmannschaften spielten Michael Siebert 7mal,
Manfred Schanze 8mal, Uwe Nickel 7mal, Helmut Reinhardt 6mal, Wolfgang Gomoluch
4mal, Dirk Garbitz 2mal, Hilmar Lehne 2mal, Jens Nickel 1mal und Ronald Salzmann
1mal. Und diesen Namen folgten in den späteren Jahren noch weitere nach.
Für die
Rundenspiele muß der Verein auch Schiedsrichter stellen. Von den
Sportkameraden, die sich dafür ausbilden ließen, sollen einige besonders erwähnt
werden: Emil Ludolph hat es bis 1967 zu 100 Einsätzen gebracht und Gerhard
Jakob bis 1977 zu 200 Spielleitungen. Bis vor ein paar Jahren waren noch
aktiv im Einsatz Helmut Jakob, Ralf
Biehl und Eberhard Rabini, wobei die beiden letzteren auch in höheren Klassen
eingesetzt wurden und alle haben weit über 100 Spiele geleitet. Z.Zt. kann der
Verein nur 2 Schiedsrichter melden: Ralf Biehl und als Jungschiedsrichter
Jan-Siemon Liese.
Wichtig für
eine funktionierende Mannschaft ist der Trainer. In den ersten Jahren hat
jeweils ein älterer erfahrener Spieler diese Aufgabe übernommen. Dies änderte
sich erst 1977 als Eberhard Rabini als Lizenzinhaber das Training übernahm. Ihm
folgten ab Oktober 1980 bis November 1981 Dieter Mell und ab Juli 1982 Wolfgang
Gomoluch als Spielertrainer bis Juni 1985. Nach einem kurzen Gastspiel von
Dieter Mell vom März bis Mai 1986 stieg Karl-Ludwig Opper als neuer Trainer
ein. Die Interimsperioden wurden immer wieder von Eberhard Rabini ausgefüllt.
Karl-Ludwig Opper erwarb am 16.12.1988 die Trainer-B-Lizenz und trainierte die
Mannschaften bis Juni 1993. Im Folgejahr wurde die 1.Mannschaft von Giuseppe
Ferro zur Kreismeisterschaft geführt. Der ausbleibende Erfolg in der
Bezirksliga ließ ihn jedoch im Oktober 1994 resignieren, so daß bis zum
Dezember 1994 Karl-Ludwig Opper einspringen musste. Ab Februar 1995 jedoch nur
bis Dezember 1995 war Uwe Dippel als Spielertrainer für die sportlichen Belange
und das Training verantwortlich, so daß Karl-Ludwig Opper bis zum Serienende
wieder einspringen mußte. Danach versuchte es nochmals Giuseppe Ferro, der aber
nach einer Saison in 1997 von Ralf Biehl abgelöst wurde. Nach 2 Jahren übergab
er das Traineramt an den Spielertrainer Michael Guntow, der sich ab 2001 nur
noch auf das Spielen konzentrieren wollte, so daß ab dem Spieljahr 2001/2002
das Trainerduo Karl-Ludwig Opper / Stefan Weißbrich für das Training im
Seniorenbereich verantwortlich zeichnet.
Die folgende
Übersicht zeigt die Ergebnisse und Erfolge der Fußballmannschaften seit 1955
in statistischer Auflistung. Gewertet sind nur Spiele der
Spvgg.Hopfelde-Hollstein und solche, die unter der Führung des Vereins
innerhalb der SG und JSG durchgeführt wurden. (Stichtag 30.
06. 2004)
1. Mannschaft:
| Spiele | gewonnen | unentschieden | verloren | gesamt | Tore |
| 942 | 327 | 832 | 2101 | 5170 : 4545 |
Spielklasse:
C-Klasse 5 Jahre, B-Klasse/A-Liga 38 Jahre, neue B-Liga 2 Jahre,
A-Klasse 2 Jahre, Bez.-Liga 1 Jahr, neue A-Liga 1 Jahr
Erfolge:
Kreis- oder Gruppenmeister 6mal, Turniersieger 14mal
2. Mannschaft:
| Spiele | gewonnen | unentschieden | verloren | gesamt | Tore |
| 520 | 158 | 455 | 1109 | 2999 : 2953 |
Spielklasse:
C-Klasse 15 Jahre, untere Mannschaften 13 Jahre,
Reserve-Runde 1 Jahr, D-Liga 4 Jahre, B-Liga 11 Jahre,
neue C-Liga 3 Jahre
Erfolge:
Kreis-oder Gruppenmeister 5mal, Turniersieger 4mal
AH-Mannschaft:
| Spiele | gewonnen | unentschieden | verloren | gesamt | Tore |
| 207 | 89 | 171 | 467 | 935 : 888 |
Erfolge:
Turniersieger 9mal
A-Jugendmannschaft:
| Spiele | gewonnen | unentschieden | verloren | gesamt | Tore |
| 122 | 51 | 161 | 334 | 719 : 919 |
Spielklasse:
Bezirksleistungsklasse 2 Jahre, Kreisklasse 12 Jahre
Erfolge:
Kreismeister 1mal, Turniersieger 1mal
B-Jugendmannschaft:
| Spiele | gewonnen | unentschieden | verloren | gesamt | Tore |
| 145 | 41 | 106 | 292 | 684 : 661 |
Spielklasse:
Bezirksleistungsklasse 1 Jahr, Kreisklasse 10 Jahre
Erfolge:
Kreismeister 3mal, Pokalsieger 5mal
C-Jugendmannschaft:
| Spiele | gewonnen | unentschieden | verloren | gesamt | Tore |
| 285 | 101 | 194 | 580 | 1350 : 909 |
Spielklasse:
Kreisklasse 12 Jahre
Erfolge:
Kreismeister 5mal, Pokalsieger 3mal, Turniersieger 4mal
D-Jugendmannschaft:
| Spiele | gewonnen | unentschieden | verloren | gesamt | Tore |
| 211 | 63 | 113 | 387 | 886 : 398 |
Spielklasse:
Kreisklasse 9 Jahre
Erfolge:
Kreismeister 4mal, Pokalsieger 7mal, Turniersieger 1mal
E/F-Jugendmannschaften:
| Spiele | gewonnen | unentschieden | verloren | gesamt | Tore |
| 117 | 42 | 116 | 275 | 470 : 589 |
Spielklasse:
Kreisklasse 10 Jahre
Erfolge:Kreismeister
2mal, Pokalsieger 1mal, Turniersieger 1mal
Zusammengerechnet
ergibt dies eine Gesamtbilanz aller Mannschaften bis zum 30.06.2004 von 5.569
Spielen, von denen 2.549 gewonnen wurden, 872 endeten unentschieden und 2.148
Spiele wurden verloren. Das Gesamttorverhältnis lautet 13.227 : 11.884. In
diesen Spielen wurden insgesamt 428 Spieler eingesetzt.
Die im
abgelaufenen Berichtszeitraum angesammelten Trophäen und Urkunden füllen
mehrere Schränke und lassen sich kaum zählen. Ein Blick in die Vitrienen und
auf die Flurwände im Vereinsheim wird dies bestätigen. In der Rückschau auf
50 Jahre Fußball ergibt sich trotz eines Auf-und-Ab eine recht positive Bilanz
und sie zeugt von einer erfolgreichen Vereinsarbeit.
4.
Frauen und Kinder
Da gab es
bereits innerhalb unseres Vereins die jungen Frauen und Freundinnen der Fußballspieler
und der anderen Aktiven, aber Mitglied im Verein wollten sie nicht werden. Das
änderte sich erst nach dem 10jährigen Vereinsjubiläum in 1965. Es bildete
sich hier in Hopfelde eine Frauen-Turngemeinschaft, die allerdings nicht fest
organisiert war. Da dieser Zustand nicht überlebensfähig war, traten diese
Frauen an den Vereinsvorstand heran mit einem Antrag auf Aufnahme in den Verein.
Am 29.3.1968 wurde dieser Antrag in einer erweiterten Vorstandssitzung
behandelt. Die Niederschrift dazu lautet folgendermaßen:
„Es lag ein
Antrag der Frauen-Turngemeinschaft von Hopfelde vor, der Spielgemeinschaft
Hopfelde-Hollstein angeschlossen zu werden. Die Turnriege besteht aus ca. 25
Mitgliedern und wird vertreten durch Käthe Salzmann, Erika Wollenhaupt und der
Kassiererin Gretel Götz. Dem Antrag wurde einstimmig entsprochen und eine
Frauenturnabteilung gegründet. Die Frauen werden als aktive Mitglieder geführt
mit einem Beitragssatz von 1,50 DM und einer Eintrittsgebühr von 1,- DM. Eine
Übungsleiterin (Frau Röder, Hess.-Lichtenau) wurde verpflichtet für eine
Entschädigung von 6,- DM pro Übungsabend. Die Übungsabende finden dienstags
im Saal des Vereinsgasthauses Schröder, Hopfelde, statt. Die Abteilung wird
beim Landessportbund Hessen e.V. angemeldet.“
Aus den
damals 25 Gründungsmitgliedern sind bis zum 01.01.2005 98 Mitglieder geworden,
die die Altersstufen von 4 bis über 60 Jahren umfassen. Für die Jüngsten wird
seit Herbst 1990 Kinderturnen angeboten und mit 15 bis 20 Kindern auch mit
Interesse angenommen. Inzwischen ist der Verein in der Lage, die Turnabteilung
mit geeigneten Geräten auszurüsten; so wurden in den letzten Jahren Matten,
Trampolins, Reifen, Bälle, ein Turnbock, ein Sprungbrett, Stepp-Bretter und
weitere Kleingeräte beschafft; und mit der Mehrzweckhalle stehen auch die
besten Bedingungen zur Verfügung. Aber das war nicht immer so. Der erste Übungsraum
war der Saal in Vaupels Gastwirtschaft. Dort war es im Winter meistens kalt und
anstelle eines Schwingbodens waren da nur harte Dielen. Für Matten gab es kein
Geld, also wurde für ein paar Mark ausrangierter Teppichboden beschafft. Dies
ging jedoch nur bis 1972; da schloß Vaupels Gastwirtschaft den Saal und für
die Übungsstunden stand nur der alte Schulraum zur Verfügung. Dort war es
schon sehr eng, und wenn 20 Teilnehmer sich so richtig bewegen wollten, mußten
sich einige von ihnen an die Wand stellen und warten. Ab 1973 zeigte sich jedoch
ein Silberstreif am Horizont: Die Planung zum Bau der Mehrzweckhalle in Hopfelde
wurde aufgenommen. Und es war nicht bei der Planung geblieben; auch mit
Eigenleistung des Vereins wurde der Bau nach der Eingemeindung nach
Hess.Lichtenau fertig gestellt und nach der Einweihung am 18.Nov. 1975 standen
auch für die Damenturngruppe die geeigneten Räumlichkeiten zur Verfügung. Geräte,
eine schöne Halle und nur guter Wille lassen eine Turn- oder Gymnastikgruppe
nicht auf Dauer bestehen. Hinzu muss jemand kommen, der die Begeisterung der
Frauen wach hält und ein ansprechendes Übungsprogramm bietet. Die Turnabteilung
hat da von Anfang
an einen Glücksgriff getan,
als sie Frau Anneliese Röder gewinnen konnte. Sie drillte die Frauen exakt 11
Jahre lang bis Ende März 1979 in ca. 300 Übungseinheiten. Auf die Übungsleiterin
folgte als Übungsleiter der Sportkamerad Eberhard Rabini. Er hatte sich als
Trainer der Fußball-E-Jugend schon erste Sporen verdient. Mit seinen
Beziehungen zur Orthopädischen Klinik Lichtenau konnte er ein weiteres Angebot
in den Übungsbetrieb einbringen: Die Hallenbadbenutzung in der Klinik, so daß
einmal im Monat Schwimmen auf das Übungsprogramm gesetzt werden
konnte. Im ersten Jahr erhielt Rabini als Übungsleiter Unterstützung
von Frau Musick, die sich aber recht bald wieder zurückzog. Wie gut Eberhard
Rabini seine Sache machte, ist aus der Teilnehmerzahl seiner Übungsstunden zu
ersehen: Sie betrug im 1. Jahr im Durchschnitt 35 Teilnehmerinnen. Erwähnt
werden muss hier auch Ralf Biehl, der immer wieder als Vertreter von Anneliese Röder
einsprang und auch 1976/77 die erste Kindergruppe betreute. Den Reigen der Übungsleiter
setzte Doris Most fort, die im Herbst 1988 Eberhard Rabini nach 9 Jahren ablöste.
Sie brachte wieder neuen Schwung in die Truppe, die sich durch zahlreiche Neuzugänge
stark verjüngt hatte. Frau Most leitete die Übungsabende bis 1997 und ist
heute noch aktiv dabei. Auf ihr Engagement geht auch die Einrichtung der
Kinderabteilung in 1990 zurück; und nicht nur das, sogar ein Angebot für
Mutter und Kind, d.h. für die Kleinsten, war im Programm, sowie ein Angebot für
eine „Rückenschule“ in 1995. Nach Frau Most
übernahm Iris Michel-Kniffka die Übungsleitung, die von Clarissa
Hoffmann im November 1998 abgelöst wurde. Ihr folgte ab März 2000 Carolin
Gedeck. Auf ihre Initiative hin erhielt der Verein auf Antrag in 2001 bis Ende
2002 vom Deutschen Turnerbund das Prädikat „Pluspunkt Gesundheit.DTB“; dafür
wurde die „Präventive Rückenschule“ im Verein angeboten. Nach einer halbjährigen
Übungsleitung von Ulrike Höhre in 2001 übernahm im Dezember Carola Mösta die
Leitung, die sie zur Zeit noch wahrnimmt. Das Programm der Frauenturnabteilung
besteht natürlich in erster Linie aus gymnastischen
Übungen. Daneben jedoch wurden auch Auftritte einstudiert als Tänze oder
Gruppenvorführungen. Und dann sind die gesellschaftlichen Vorhaben nicht zu
vergessen: die alljährliche Adventsfeier, die Wandertage, die Radtouren, die
winterliche Spellstobbe, die Bustouren z.B. in
die Lüneburger Heide, nach Fredesloh, nach Sachsenhausen, nach Rüdesheim,
nach Heidelberg, in die Rhön, zum Eschendorfer Lumm, in die Tenne nach
Ottbergen, in den Harz, nach Weimar zum Zwiebelmarkt, in das Staatstheater nach
Kassel, mit dem Schiff nach Hann.Münden, mit dem Floß nach Morschen oder auch
nur ins „Heuhotel“ am Hanstein, um nur einige aufzuzählen; aber immer ohne
die Männer. Diese Turnabteilung ist nicht angetreten, um Meisterschaften und
Spitzenleistungen zu erarbeiten. Sie bietet den Frauen und Kindern in unserem
Verein ein Betätigungsfeld für die Erfahrung, das Sport und Spaß im Verein
am schönsten ist. So wurden Gruppenauftritte wahrgenommen z.B. beim Heimatfest
in Hess.Lichtenau, bei allen Jubiläumsveranstaltungen des Vereins und auch der
Abteilung, so 1970 (15 Jahre Verein), 1975 (Einweihung der MZH), 1978 (10 Jahre
Turnabteilung), 1980 (25 Jahre Verein), 1985 (30 Jahre Verein), 1988 (20
Jahre Turnabteilung), 1993 (25 Jahre Frauenturnen), 1995 (40 Jahre
Verein) sowie bei zahlreichen Weihnachts-, Alten-
und Faschingsveranstaltungen.
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Und daneben
sind die Frauen immer wieder gefordert, durch freiwilligen aktiven Einsatz bei
all den vielfältigen Vorhaben des Vereins sich zu engagieren. Besonders ist
hier zu erwähnen, die Ausrichtung der vielen Kindernachmittage. Mit diesem
Angebot kann man schon die Kinder für den Verein begeistern. Und daß diese bei
der Sache sind, haben die guten Ergebnisse bei der Teilnahme an zwei
Kinderturnfesten in Bürstadt und Witzenhausen gezeigt: Am 15./16.6.91 war eine
Gruppe von 12 Kindern und den dazugehörigen Betreuern in Südhessen und am
6.9.91 in Witzenhausen. Dort
belegten unter 100 Teilnehmern insgesamt im gemischten Vierkampf (2 turnerische
und 2 leichtathletische Übungen) bei den Mädchen sowohl im Jahrgang 82/83 als
auch im Jahrgang 80/81 Hopfelder Kinder jeweils die ersten 3 Plätze und im
leichtathletischen Dreikampf der Jungen stellten Hopfelder für die Altersstufe
unter 6 Jahren den 1. Sieger und im Jahrgang 82/83 den 2.Sieger. Beim Meißner-Bergturnfest
am 18.7.93 erreichte die Mannschaft der Mädchen
im Pokalwettkampf den 3. Platz und bei den Jungen wurde im Dreikampf wieder der
1. Sieger gestellt. Diese Erfolge
setzen sich auch fort bei den Meißner-Turnfesten 2001, 2002 und 2003 sowie den
Stadtmeisterschaften in Hess.Lichtenau 2003 und 2004. 1.,2. und 3. Plätze waren
dabei die Regel. Und die Völkerball-Turniere in der Umgebung wurden in diesen
Jahren alle gewonnen. Dabei sind
insbesondere folgende Namen zu nennen: Corina Klöppner, Julia und Nina
Hasenmeier, Claudia Blum, Alexandra Bernhardt, Marina Ernst, Jens und Mike
Reinhardt, Maureen Eberhardt, Marius Winter, Marvin und Hendrik Sauber, Philipp
Röll, Aglaia und Frederic Fernandes-de-Franca, Julia Kersting, Lisa Schubert,
Pascal Jansen, Julia Kühlborn, Peggy Becker und noch einige mehr. Seit 1997 hat
der Kinder- und Jugendbereich eine eigene Übungsleiterin. Dies sind in
chronologischer Reihenfolge Monika Becker, Beate Basler, Marion Claassen, Carina
Bockelmann, Jessica Schmeisser und Carina Thumeyer.
Ein Verein
oder eine Abteilung kann sich nicht entwickeln ohne die ehrenamtlichen Funktionäre,
die das Ruder richtig führen. So gab es eine ganze Reihe von Frauen, die sich
mit mehr oder weniger Erfolg dieser Aufgabe gestellt haben: Die Spartenleiterin
der 1.Stunde war Käthe Salzmann; ihr folgte nach 4 Monaten Änne Pesch, die
nach 7 Jahren von Hildegard Garbitz abgelöst wurde. Nach weiteren 4 Jahren übernahm
Christine Biehl die Abteilungsführung, die sie nach ebenfalls 4 Jahren an
Heidrun Reuß abgab. Nach 3 Jahren folgte für 1 Jahr Heidrun Sauber. Von 1988
bis 1995 war Hannelore Stückrath Abteilungsleiterin. Ihr folgte Karin Sauber,
die 2001 von Jutta Winter abgelöst wurde. Ganz krisenfrei war das Bestehen der
Abteilung nicht. Dies ist z.T. an dem raschen Wechsel der Spartenleiterinnen zu
erkennen. Aber die Probleme wurden 1979, 1983 und auch 1988 überwunden und
haben im Gegenteil die Überlebensfähigkeit der Turnabteilung gestärkt. Sie
ist zur Zeit sehr stabil und aus dem Verein nicht mehr wegzudenken.
Von den 25 Gründungsmitgliedern
der Abteilung gehören am 01.01.2005 nur noch 3 dem Verein an. Die Verjüngung
hat vor der Abteilung nicht Halt gemacht, so dass sich einige der über 60-jährigen
Frauen zurückgezogen haben. Doch der Verein möchte die Frauenabteilung mit
ihrer Kindergruppe nicht mehr missen. Dieser Gegenpol zur Fußballabteilung ist
erforderlich, damit der Verein unterschiedliche Angebote an die Einwohner der
hiesigen Gemeinden machen kann und keine fußballerische Monokultur aufkommen lässt.
5. Die
Projekte
Im Spieljahr
1969/70 wurde der Arbeitswillen aller Vereinsmitglieder angesprochen. In
freiwilligen Arbeitseinsätzen und mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde
wurde der Sportplatz neu eingefriedet mit Betonpfählen und einem Geländer aus
Eisenrohr. Diesem Arbeitseinsatz folgte 1972 der Aufbau einer Umkleidekabine aus
Holzplatten am Sportplatz. 1976 konnte bereits dieses Holzhaus wieder verkauft
werden, da inzwischen Umkleideräume in der Mehrzweckhalle zur Verfügung
standen.
Der Bau
dieser Halle begann 1974. Nicht zuletzt dank der erheblichen Eigenleistung des
Vereins in Höhe von ca. 20.000 DM, eingebracht in freiwilligen Arbeitsstunden
beim Innenausbau, und der besonderen Initiative des damaligen Bürgermeisters
und späteren Ortsvorstehers Heinrich Brink wurde dieses Vorhaben erst in Gang
gesetzt. Und zwar zur Freude und zum Nutzen der gesamten Gemeinde konnte am
18.11.1975 die Einweihung gefeiert werden.
Das bisher
anspruchvollste Projekt war der Ausbau des Kellers der Mehrzweckhalle in
Hopfelde zu einem Vereinsheim. Der erste Spatenstich erfolgte am 8.2.1992. In
4.600 Stunden Eigenleistung, bei der sich ca. 100 Vereinsmitglieder beteiligten,
wurde nicht nur die Abwasser-und Heizungsanlage des Bauwerks saniert, sondern
eine vorbildliche Einrichtung für den Verein und die örtliche Jugend
geschaffen. Auf der Gesamtfläche von 280qm gibt es für die Sportler 2
Umkleidekabinen, 1 Duschraum, die notwendigen Sanitäranlagen, 1
Schiedsrichtsraum, 1 Geräteraum, 1 Lagerraum und das Schmuckstück: den
Gemeinschaftsraum mit voll funktionsfähiger Küche mit Abstellkammer. Diese
Gesamtanlage hat der Verein am 11.11.94 in einer Feierstunde offiziell
eingeweiht.
Nach 20 Jahren waren die Flutlichtlampen an der Ostseite des Sportplatzes
teilweise so defekt, dass eine Erneuerung notwendig wurde. Vier neue Flächenstrahler
wurden beschafft und ersetzen seitdem die neun vorherigen Lampen.
6.
Vereinszeitung und Werbung
Werbung oder
auch „Sponsoring“ ist inzwischen auch in unserem Verein ein
Finanzierungsfaktor geworden. Der erste Vertrag für Werbung auf der
Spielkleidung wurde am 24.11.1976 mit der Firma „Meißner Gebirgstropfen“,
Hess. Lichtenau, abgeschlossen, der jeweils bis 1984 verlängert wurde. Parallel
dazu und auch später gab es Vereinbarungen für Werbung auf Trainingsanzügen
von der Bauunternehmung Meub und Gockenbach, der Schlachterei Heerich, dem
Sporthaus Görtz, dem Computer-Systemhaus ebsi, Eberhardt und Sinning, der
Kunststoffverarbeitung Innofol, Fritz Widmann, und dem Technischen Service TSB,
Günter Cisewski. Seit dem 27.8.1994 ist auch wieder eine Trikotwerbung, und
zwar für die Tischlerei Heinrich Ackermann, Spangenberg, vertraglich in Kraft
gesetzt worden, gefolgt von Ebsi, Hansa-Holz, Garbitz-Objektbau und
verschiedenen Sportkleidungsausrüstern. Bestandteil der Werbeverträge ist
immer die vollständige bzw. teilweise Übernahme der Anschaffungskosten für
die entsprechende Sportkleidung. Auch die Möglichkeit der Bandenwerbung nutzt
der Verein. So haben die Brauereien Hütt und Martini sowie die Dachdeckerei
Dammer, der Reifenhandel Weiss und die Taxizentrale Range je eine Werbung
plaziert. Offiziell treten als Sponsoren der Getränkehandel Ludwig, das
Systemhaus Ebsi, die Dachdeckerei Dammer und die Haustechnik Vogl auf.
7.
Die Veranstaltungen
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Der 23.
August 1960 war ein markanter Punkt in der Vereinsgeschichte. Es wurde das 5-jährige
Bestehen gefeiert und die dem Verein noch angehörenden 22 Gründer mit einer
Vereinsnadel ausgezeichnet.
Zu drei
Sponsorentreffen im Oktober 1999, im November 2001 und im Januar 2003 wurden vom
Verein und dem Förderverein Gönner des Vereins und die ehrenamtlich tätigen
Mitarbeiter im Verein zu einem gemütlichen Nachmittag in das Vereinsheim
eingeladen, damit der Vorstand sich direkt bei all denen bedanken konnte, die
sich auf besondere Weise für den Verein engagieren.
Hopfelde-Hollstein, im Januar 2005
Georg Koch,
Schriftführer